3. Open Air im JGW

Gospel und Rock im JGWÜber 200 Gäste genossen bei herrlichem Spätsommerwetter im neu gestalteten Garten des Wohnheims Dobbheide das reichhaltige Programm, das das Organisationsteam auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt hat.

Mit dem Open Air feierte das Jugendgemeinschaftswerk auch die Einweihung des neu gestalteten Gartens, den nun auch RollstuhlfahrerInnen und Menschen, die nicht so sicher zu Fuß sind, sicher erleben können.

Möglich gemacht wurde dies durch eine Spende des Lions – Clubs Bremen – Unterweser. Die Lions veranstalteten in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge das Frühjahrssinfoniekonzert zu Gunsten des Jugendgemeinschaftswerks. Durch den Auftritt des Jugendsinfonieorchesters Bremen – Nord kamen für das Jugendgemeinschaftswerk fast 10.000 € zusammen, die wir für die Gestaltung des Gartens am Wohnheim Dobbheide verwenden. Wer einen Garten nutzen kann, weiß, welche Möglichkeiten der Entspannung und des Genusses ein solcher bietet. Die BewohnerInnen des Hauses bekommen nun auch die Gelegenheit, in einem neu gestalteten Garten die Seele baumeln zu lassen.

Doch auch für das leibliche Wohl war gesorgt bei Kaffee und Kuchen – an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Bäckerei Arend Korte für den gespendeten, wieder einmal äußerst leckeren Kuchen – sowie für den herzhafteren Genuss Bratwurst, Suppe und Bier.gospel und rock im JGW

Eine besondere Überraschung wartete auf die OrganisatorInnen noch kurz vor Beginn des Programms: der Werder Fanclub VegeVeuer hatte gesammelt und überreichte einen riesigen, selbstgebastelten Scheck.

Den Auftakt des musikalischen Programms machten die beiden jungen Talente Lea und Kira, die ihren Cup - Song vortrugen. Mit der folgenden Musikgruppe steigerte sich die Lautstärke dann, denn es trat der über 20köpfige Chor Happyness aus Rekum auf. Die Frauen unter der Leitung von Ella Winkelmann am Keyboard vermittelten den ZuhörerInnen in ihrem mitreißenden Auftritt gekonnt und stimmgewaltig, wie fröhlich und lebensbejahend die traditionelle amerikanische Gospelmusik ist.

Vom späten Nachmittag an kamen dann die Fans der Rockmusik auf ihre Kosten: die junge Band Headfirst To Nowhere aus Bremen – Nord zeigte ihr Können mit eigenen und Coversongs, denen sie aber immer ihre eigene Note gaben. In der traditionellen Besetzung Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang, in der sie sich zwischendurch immer wieder abwechselten, gelang es ihnen, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und auch Rollstuhlfahrer zum Tanzen zu bringen.

Als es dann dämmerte und die aufgestellten Lichter und Fackeln für eine bezaubernde Atmosphäre  sorgten, spielten Mira K. und der (aufgrund einiger Absagen ruckzuck neu besetzte) Platz Band auf. Sehr funkig und entspannt groovend spielten sie den passenden Soundtrack zu einem wunderbaren Spätsommerabend. Ihr zum Abschluss dargebrachtes Reggae – Stück „Keine Ahnung“ scholl noch beim Abbauen durch den Garten, gesungen von späten Gästen und mit dem Abbau beschäftigten HelferInnen.

So klang ein wunderschönes und sehr lebendiges Fest gelassen und fröhlich aus. Dank sei allen gesagt, die dieses Fest ermöglicht haben, sei es durch die Mitwirkung bei der Organisation, dem Aufbau oder bei der Begleitung der NutzerInnen, denen die Teilnahme ansonsten nicht möglich gewesen wäre. Besonderer Dank gilt dem Hausmeisterteam des Wohnheims Dobbheide, die bis zur letzten Sekunde „reingehauen“ haben, um die Wege und Plätze zu bauen und sicher  zu machen.