Jäger legt Grundstein für Wohnheim

Ein großer Tag für das Jugendgemeinschaftswerk

 

 Mit vielen geladenen Gästen feierten Vorstand, Mitarbeiter, Mitglieder und NutzerInnen des Jugendgemeinschaftswerks e.V. am Freitag, dem 29. 07. 2011, die Grundsteinlegung für das neue Wohnheim auf dem Gelände des Jugendgemeinschaftswerks in der Richthofenstraße in Bremen-St. Magnus.

Das Jugendgemeinschaftswerk konnte den Unterhalt der denkmalgeschützten Gebäude nicht mehr in der notwendigen Weise gewährleisten, als Wohnheim für Menschen mit besonderen Hilfebedarfen und Ansprüchen an bauliche Besonderheiten hat das alte Haus seinen Dienst getan, neuen Ansprüchen kann es aber nicht gerecht werden.

Mit dem Neubau auf dem vereinseigenen Grundstück mit seinem alten Baumbestand können sich alle dem Jugendgemeinschaftswerk verbundenen Menschen über ein modernes, dennoch architektonisch der Umgebung angepasstes neues Wohnheim freuen.

Wie der Vorsitzende des Vorstands des Jugendgemeinschaftswerks, Herr Claus Jäger, in seiner Rede weiter betonte, bedeutet dies nach über 15 Jahren der Planung und der Verhandlungen über den Standort, nach Einspruchs- und Beschwerdeverfahren, Unsicherheiten über die Finanzierung und dergleichen Schwierigkeiten mehr einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einem modernen Dienstleistungsangebot.

Einen ausdrücklichen Dank sprach er dem Beirat Burglesum und den beteiligten Politikerinnen und Politiker der Deputationen für Bau und Verkehr sowie dem Bauamt Bremen-Nord für die kritische und offene Kooperation aus, dem Lions-Club Bremen – Unterweser für die langjährige, nicht nur finanzielle Unterstützung des Jugendgemeinschaftswerks, den Mitgliedern des Vorstands und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendgemeinschaftswerks für Geduld und tätige Mitarbeit auch bei der Überwindung der in den letzten Jahren aufgetretenen Schwierigkeiten.

Allerdings wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen ohne die glückliche Fügung des Verkaufs der aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammenden Villa Richardson, die bis zur Fertigstellung des Neubaus weiter als Wohnheim für geistig behinderte Menschen fungiert. Damit stand eine gute Eigenkapitalbasis für eine fundierte Finanzierung zur Verfügung.

Grundstein-JGW

Nachdem Herr Jäger als Vorsitzender gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Jugendgemeinschaftswerks, Jens Hartmann, die Hülse mit den traditionellen Beigaben (Zeitung mit heutigem Datum, Bauplänen, der letztjährigen Bilanz und den gängigen Münzen) nahezu fachmännisch eingemauert hatten, ging es bei Schnittchen, Kaffee, (alkoholfreiem) Sekt und Saft zum geselligen Teil über. Da auch das Wetter mitspielte, sah man an diesem Tag nur zufriedene Gesichter.

Das soll sich bei den kommenden Gelegenheiten wie dem Richtfest oder der hoffentlich bald anstehenden Grundsteinlegung für die geplante Tagesförderstätte unbedingt wiederholen.

Abschließend sei an dieser Stelle ein besonderer Dank an das Steuerberaterbüro Peter Burichter gesagt, die dem Jugendgemeinschaftswerk anlässlich dieser Feier wieder einmal eine großzügige Spende zukommen ließen.