Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen Menschen mit hohen und sehr hohen Hilfe- und Unterstützungsbedarfen – sei es im Bereich der Mobilität, der alltäglichen Lebensführung, der Pflege und / oder im psychisch-emotionalen Bereich. Sie bilden überwiegend den Kreis unserer Nutzer*innen.

Wichtige Säulen unserer Arbeit zur Schaffung von Teilhabemöglichkeiten für diesen Personenkreis sind unsere „3 großen K“:

 

Unterstützte Kommunikation (UK)

bietet Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt über Lautsprache verfügen, alternative Kommunikationsformen an.

 Zum Beispiel

Symbole:  

Sprechende Tasten:

 
Symboltafeln:  

Gebärden:

 

Elektronische Sprachausgabegeräte  (Talker):    

 



So wird es möglich:

  • Bedürfnisse zu äußern
  • nach etwas zu fragen
  • Entscheidungen zu treffen
  • Dinge zu erzählen, die wichtig sind usw.

Dies ist maßgeblich für das Erleben von Selbstwirksamkeit.

„Ich kann Einfluss auf die Welt nehmen, damit die Gegebenheiten für mich so sind, wie ich sie brauche.“

 

 

Zwei interne UK – Fachberaterinnen schulen unsere Mitarbeiter*innen hierzu.

 

Kinaesthetics

beschäftigt sich als Lernkonzept mit Bewegung und Bewegungsentwicklung.

Eine grundlegende Fragestellung lautet:

Wie bewege ich mich selbst und wie kann ich andere sinnvoll zur Bewegung anleiten?

Der andere Mensch erlebt ein Bewegungsangebot, welches versucht, sich weitestgehend seinen Bedürfnissen anzupassen.

Er bekommt die Chance, möglichst viel selbständig zu tun und sein Bewegungsrepertoire zu erweitern.

Es geht auch hier um das Erleben von Selbstwirksamkeit:

 

 

 

 

„Ich werde nicht passiv in das Bett getragen, sondern kann den Transfer aktiv mit meinen eigenen Möglichkeiten mitgestalten.“

 Es geht um das Nutzen, Entdecken und Entfalten von Ressourcen, von Möglichkeiten selbst tätig zu werden.

 

 

 

 

 

Und nicht zuletzt darum,

Schmerzfreiheit zu ermöglichen,

durch eine angepasste Umgebung:

 Im Bett, im Rollstuhl, bei der Lagerung …

 

 

 

Die Ausbildung unserer Mitarbeiter*innen erfolgt durch Trainer*innen von Kinaesthetics Deutschland. Im Arbeitsalltag weiter begleitet werden sie dann durch unsere internen Kinaesthetics Peer - Tutorinnen.

Konflikt- und Deeskalationsmanagement (KDM)

ist eine Methode, die sich den Menschen genau anschaut.

 

Wie bin ich, wenn es mir gut geht?

Was mache ich dann gerne und was kannst Du mir anbieten?                                                 

 

 

 

Wie bin ich, wenn ich angespannt bin?

Welche Unterstützung ist dann für mich hilfreich, damit ich mich wieder entspannen kann?

 

 

 

 

Die im Alltag entstandenen Situationen werden mit allen Beteiligten nachbesprochen.

Es geht darum, aus dem Geschehenen zu lernen und gemeinsam neue Interventionsmöglichkeiten zu entwickeln.

 

 

 

 

 Eine interne KDM – Trainerin bildet unsere Mitarbeiter*innen darin aus.

 

Zusammen genommen helfen diese 3 Konzepte uns dabei, individuelle Ideen und Lösungswege für unsere Nutzer*innen zu entwickeln.

Sie sind ein wichtiger Teil des Handwerkszeuges, mit dem wir versuchen können, ihnen ihren Alltag so selbstbestimmt und angenehm wie möglich zu machen.

 

Alle verwendeten Symbole sind METACOM Symbole © Annette Kitzinger